Donnerstag, 23. Dezember 2021

 Was für ein komisches Weihnachten. Das erste mal bin ich wirklich ganz allein an Weihnachten. Ist ja eigentlich eine ganz gute Chronik. Und so schade es ist, krank zu sein, und niemand zu sehen und gemeinsam zu essen, plaudern und Geschenke auszutauschen, geniesse ich im Moment am Abend vor dem 24. Dezember 2021 die Stille. Mein Nachbar ist endlich weg. Und so ist es wieder sehr ruhig hier. Draussen liegt sogar Schnee. :) 

Ich schaue die ganze Zeit Weihnachtsfilme, die seichten, in denen alles ein gutes Ende nimmt, und die Menschen nett und liebevoll zueinander sind. Das tut mir gut, meine Art Weihnachten zu feiern. 

Natürlich hätte ich lieber echte Menschen um mich herum, die mich gerne haben, und mit mir Zeit verbringen wollen. Mein Bruder hat mich eingeladen, und Elke auch. Wäre ich nicht krank, wäre ich jetzt in Frankfurt. Mein Ticket war für heute morgen gebucht. Aber ich bin wirklich sehr krank. Schon wieder. 

Halsentzündung de luxe. Müde, Schwach, Kaputt halt.. 

Die Ruhe in mir kommt daher, dass ich nun keine Wahl mehr habe. Und auch keine Schuld.. Die Krankheit hat sie mir genommen. 

Somit kann ich mich entspannt zurücklehnen, und abwarten, dass ich wieder gesunde. Viel frisches Obst und Gemüse, Tee und heisse Milch mit Honig ! Und liebevolle Filme schauen, oder entspannende Meditationen anhören. Es ist irgendwie so eine ruhige Zeit an Weihnachten und zwischen den Jahren insgesamt. Manche nennen sie Rauhnächte, in denen besondere Magie möglich ist, manche feiern die Geburt von einem heilenden liebevollen Mann.. und manche entspannen einfach, weil die Welt vielerorts etwas langsamer macht zwischen den Jahren. 

Der Schmerz ist nachts etwas unerträglich. im Hals. Ich habe Lust zu beten. Zum Universum, zu übersinnlichen Kräften.. etc.. um Hilfe zu bitten, um Licht zu bitten, und Unterstützung für mich und meine Schwester, und meinen Bruder, und meine Mutter. Und alle die sie benötigen. Um mehr Verbindung, liebevolle und grosszügige Verbindung zwischen den Menschen. 

Noch nie in meinem Leben war ich so viel ungewollt alleine, und lange Zeit war ich nun wütend und enttäuscht von den Leuten, von denen ich mich im Stich gelassen gefühlt habe. Von denen ich gehofft hatte sie wären mehr an mir interessiert, und sie wären auch eine größere Unterstützung. 

Aber nun bin ich nicht mehr wütend, oder verärgert. Ich kann es annehmen ohne es zu bewerten, ohne es verstehen zu wollen, ohne dass es mich minderwertig fühlen lässt. Wahrscheinlich weil ich gerade im Moment schaffe für mich selbst zu sorgen, obwohl ich so krank bin. Halbwegs.. ;)

Rechnungen bezahlen, einkaufen, gesund essen und trinken, Medikamente, Freunde anrufen, Familie sehen, (auf skype).. 

All das was mich mental gesund hält und davor bewahrt draussen auf der Strasse zu landen, wie so viele junge und alte Leute die ich draussen gleich vor meiner Tür schon schlafen sehe, und mich frage wie sie das schaffen in dieser Kälte draussen zu leben. Ich hasse es, das wir es nicht schaffen einander aufzufangen, und das es möglich ist, das Menschen draussen schlafen, wohnen, leben/ überleben müssen. 

Ich möchte in einer anderen Welt leben, und ich möchte die Hoffnung und das Wünschen zumindest nicht verlernen, und nicht aufgeben. Wenn ich wieder gesund bin, kann ich etwas tun für die Menschen die wohnungslos sind. Und viele andere tun schon was, zum Glück. Der Staat tut nicht genug. Aber Kapitalismus ist eben nicht an Menschen interessiert. 

Merry pegan Christmas everyone. Love and Light ***

Donnerstag, 21. Oktober 2021

 Draussen windet es.. stürmt. In mir ist es ganz still, und nicht mal traurig.. eher taub, und gefühllos. Aber es ist mir lieber so.. 

Abschied nehmen von Menschen die mal so taten als wären sie da, aber sie waren es nicht wirklich, und ich will sie garnicht nur verurteilen, es war sicher auch ein unfähig sein. 

Was ich fühle, hmm, ich will es garnicht so richtig wissen. Aber es ist ein bisschen selbstentfremdung. Mich eingesperrt fühlen in einer Wohnung, in einem Leben, in einer Einsamkeit.. die garnicht zu mir passt. Ein Mindset, dass garnicht zu mir passt. 

Ich mag das Wetter. Es wird schon werden, egal wie.. hab ich an meine Küchentafel geschrieben. 

Und gestern den ganzen Tag selbstgemachte Sushi gegessen. Es riecht angenehm nach Erde, Blättern und Regen.. der Wind rauscht im Ahornbaum und der Regen plätschert. Double Rainbow. Es wühlt meine Herz ein wenig auf, das Rauschen. Ich muss oft an vergangene Tage denken. Menschen. Momente des Zusammenseins. Menschen die mir was bedeutet haben, und die nun nicht mehr da sind.. 

Angst vor neuen Begegnungen. 

Was kann ich heute noch positives schreiben. Ich bin müde, und kann ein wenig entspannen. Ich kann mich sein lassen wer ich bin, auch wenn ich es garnicht mehr so genau weiss.. 

Ich kann mich in Ruhe lassen. Ich glaube, das Wetter hilft auch dabei. Hier sein, an meinem Küchentisch schreiben. Heute morgen war ich im Park im Wind und der Sonne. Das hat gut getan. Die Säureblocker werde ich wieder absetzen, da sie mir Kopfschmerzen machen. Schritt für Schritt weitergehen. Anfragen. Enttäuschungen annehmen. Weitergehen. Zu den richtigen Menschen, auch wenn ich nicht mehr glaube, das es die gibt. Aber ich denke ich habe schon auch Pech gehabt. Mit denen, die ich in meinen Kreis gelassen habe. Sie waren nicht nett, nicht vorsichtig, nicht umsichtig. Nicht gut für und zu mir, und auch nicht zu sich selbst.. wahrscheinlich. 

Egal. Ich bin hier und es ist vorbei. Lieber allein als mit Arschlöchern. 

Draussen ist es wunderschön. Ich wünschte ich könnte draussen sein. Was kann ich mir noch gutes tun heute? Schlafen, Ruhen, Schreiben.. Essen.. 

Alles vergessen. 

Wer bin ich bloss, und wohin mit meinem Leben?

Freitag, 8. Oktober 2021

 Too much fear to get close to people again.. after having been abandoned, there is this constant fear that it will happen again. 

And it hurt so much, that now in every kind smile, I m happy and sad, cause I dont believe anymore that people will stay, they might get any reason to leave me, to not be able to be with me.. 

Oh mei, life.. 

Will it always be so hard and complicated, will I always be so sad? 

Will I always feel lost and alone? I dont think so.. Really I want to be somewhere soon, actually right now, with my self chosen family. Somewhere nice, green and water and wild animals.. Real connections to warmhearted people who want to live this life with me.

I will make it. I still believe in me, even if noone else does, and even if noone else understands my situation, my feelings, my despair right now.. 

I do. I understand.

Donnerstag, 7. Oktober 2021

 Letter to myself: 


Hi Babe, 

I know you can make it. You feel terrible right now, not knowing how to get through this, there is no "through".. there is confusion, pain, loss, anger, desperation, despair.. sadness..

And you do not know who to turn to. Who to talk to. Who to hold you. When you cry. 

I know you cry alone. You dont say everything that is on your mind, and in your heart. Cause you feel like its too much for people to hear and feel. 

Thats ok, maybe one day you will share more again. 

I m here to tell you, you will get better. I believe in you. I believe in life helping you out. I think you will meet more people who get it. Who get you. Who love you for who you are. Who are feeling lucky to be with you. 

You will find more ways to express yourself, - painting, singing, music, dance.. 

I know right now its hard for you to appreciate yourself, to see the stunning being, that you are. But listen. Even if you dont feel it right now, while you put yourself down, while you cant see the light anymore, and feel the warmth in your heart glowing for life.. it is there, you are amazing. You are beautiful, loveable, prescious, a unique gift to this world. With all your flaws and mistakes that you make.. 

You are wonderful. You can make this life feel good again. You can make it. 

I believe in you. 

I see you.  

Dont forget that. 

Love Kd*


Samstag, 4. September 2021

 The sadest lovestories are the ones that feel so freaking unfinished.. 

Keep breathing.. 

Find out what the heck is keeping you stuck on unfinished stories, or people that are not available, find some explanation, that helps you let go, that gives you that certain aha- moment. 

Allright.

Montag, 30. August 2021

 In times when I pay therapists to hold me and let me cry.. In times when I m alone in my school friends beach house.. In times when life tells me again and again.. :live kaydee, live ! In times when my heart wants to know how they are doing, still.. In times when I realise too much about me and my perceptions.. In times when writing is my only saviour, and moving on, and moving around, and exploring the world.. I realise my problem is that I can not let people close to me anymore. Trust is gone, desire is gone, .. 

People seem just annoying, disturbing, a waste of time.. a huge dissapointment.. 

I think living means forgiving that people/ that we are all a big dissapointment .. that we all are .. whatever we are, never what we want and wish to be.. 

I think love and peace is possible when I forgive us all, and move on through this world loving us anyway.. more and less.. 

Giving and taking whatever is possible, good for the moment, no pushing, no pulling, but sharing, caring, daring, being who I am in a world full of fools, strangers, people with beating hearts, who do not know why their hearts are beating.

Samstag, 21. August 2021

 Nun bin ich hier. In Berlin. Verwirrt, wie ein Aufkleber der nicht mehr drauf passt. So fühl ich mich. Alte Gefühle, alte Dinge, ich will sie alle nicht mehr. Und ich merke, .. es ist ein Zurückkommen in ein Leben das es nicht mehr gibt. Eine Karin die es nicht mehr gibt, war hier mal, lebte hier, hat Dinge und Erinnerungen angesammelt. Sie alle sind vergangen. Sie ist eine andere jetzt. Ganz anders. Aber immernoch ängstlich. Aber auch die Angst ist eine andere, hat sich verändert. 

Ich vermisse sie, die alte Karin. Sie war fröhlich ..sehr oft. Sie konnte lachen und unbeschwert sein. Albern, humorvoll. 

Die Karin die ich jetzt bin, sie hat meistens runterhängende Mundwinkel. Aber sie hat auch eine neue ganz andere Stärke. Sie steht für sich ein, sie lässt sich keinen Bullshit mehr emotional anhängen. Sie grenzt sich klar und gesund ab. Sofort. Sie kann auch lächeln und sich freuen über schöne Momente, Bilder, .. Lebendiges.. das andere lebendig und froh sehen will. 

Sie ist ziemlich viel sekundär traumatisiert worden in den letzten 2 Jahren. Daran hat sie zu knabbern.. das muss sie verdauen, verarbeiten, lernen damit umzugehen. Lernen damit zu leben. 

Sie ist ziemlich enttäuscht, von Einigen, die sie gefühlt haben sitzen lassen, (sie hatten bestimmt gute Gründe..) und sie war allein in echt blöden Momenten, in denen sie nicht alleine hätte sein sollen, sondern in denen jemand für sie da hätte sein sollen. Sie in den Arm hätte nehmen sollen. Und einfach nur da sein. .. 

Jetzt weiss ich nicht mehr richtig wie in Kontakt sein, wie zusammen sein, wie ich sein mit anderen?

Mittwoch, 11. August 2021

 My life has ended, my life has ended when my sister almost died, and still is in alot of pain. 

I am so one with my sister, that my life has also ended.. somehow, somewhat. I have to relearn to live life again. I dont know how to live with this pain. Somehow I do. I live. And I enjoy it sometimes.. when I manage not to think of her pain. 

Healing. What is healing to me? 

To me healing means doing things that make me feel better, more connected with life. With livelyness, with the life floating inside of me. Connecting with things and people who do me good. Who are good to the life inside of me. Who help it and inspire it to shine, glitter, smile, feel warm and flowy. 

Healing is nature. Being in nature. For me. ..  

Healing is being in a surrounding that has warm and uplifting, inspiring and reassuring, peaceful, joyful energy that makes me feel realxed, happy and breathing easy. Smiling or even crying, if crying is needed. 

At the moment I dont really wanna cry anymore. I cried so much in these past last two years. It s enough for ten life times.. 

But I guess now it is a persistant part of my life. 

Healing is also standing up for myself. Being clear. Upright. Proud of who I am in a relaxed way. Happy about who I am.

Donnerstag, 5. August 2021

 I wish I wouldnt care about you anymore, youre a crazy maker.. thats people who drive me crazy cause they think about me, but they dont reach out.. that would like to be with me, but they think they arent good for me (and maybe they are right) but dont wanna try and find out.. people who I cant let go of, or I do.. but I dont, cause we didnt try or because I am the crazy maker.. 


Cant be that hard.. 


Btw, I wanna change that blog that noone reads.. into my Healing diary ! 

Yes. Stop moping around, but write something thats healing me everyday.. 

Things I need to remember to do, in order to live fully, happy, sad, whatever but.. alive and not scared of living. But living and enjoying it. Uplifting !

Like.. 

Bodypainting

Caressing

Dancing

Bodywork

Singing

Being with interesting people 

Friends

Swimming

.. being in the forest/ sea/ ocean/rain.. 

Having moments of awe * :) 

Listening to people and to the rain.. and everything that brings me joy and wisdom

Talking what needs to be said

I know I do things wrong, or they feel wrong. But I gotta do them, even though they feel wrong, cause I feel like I gotta do them.. what else can I do. Would I be living my life if I was doing things that other people might think are right for me, for my life.. maybe even someone inside me.. that has another opininon then me .. No. But I think even if it feels wrong, maybe the feeling wrong is just a habit, a pattern. And what I decide to do is what I do, is what I am, is who I am, is how I live my life. 

I dont like it. Some of it. F.e. I dont like that noone is reading this blog. And I dont find out how to have readers.. I wanna share, I wanna connect with my writing. 

I do like listening to the pouring rain out there, and someone singing at home for a while now, sounds cute :) makes me feel safe and cozy.. kinda.. 

I guess human kind is comming to an end soonish.. so I wish I could enjoy the rest of our days.. somehow.. 

Fingers crossed. 

Lets have a good life.

Mittwoch, 28. Juli 2021

 Manchmal hab ich einfach Angst, dass die Traurigkeit mich auffrisst. Nicht mehr weg geht.. 

Ich hoffe sie geht wieder ..

Samstag, 24. Juli 2021

 Ein Wortenmeer in mir. Es schwappt in riesigen Wellen aus mir heraus, weiss nicht wohin, zu dir? zu ihr? Zu mir, meiner Gehirnrinde, zu denen, die schon gegangen sind.

Unendlich viel zu sagen, der Welt, mir selbt, dir, ihnen, ihr, ..den Kindern, den Jugendlichen, .. der Politik.. 

Wie kann ich das alles sagen, ausdrücken, verwortlichen und an die Menschen bringen? 

Ausser hier auf einem Blog den Kein_er liest.. 

Ein Wortenmeer, ich schenk es dir, es ist wunderschön, voller Blumen, Weisheit, Empathie und Schönheit der Stimmen die es ausmacht.. Ein Wortenmeer. 

Kein Erdrutsch mehr..


Sinking into sadness, lonelyness, kinda feels warm and comfy here, should be could be dancing more, being outside, come on, its summer, but I m safe here, home, is where your music is.. 

My head, tick tick boom, a time bomb, swaying to the music, I diving deep into myself, my moment, my deep feeling of me, of awe to be alive, healthy, able of a lot of things.. 

lonely yes. 

But it doenst mean that I m worth nothing.. I feel sometimes that noone even wants to be my friend anymore, I m time shifting, I m self shifting.. I m changing, I m drifting away, even more from people.. then ever, still holding on to something thats called life. 

Ya. I like it. Its a beautiful thing. Unless.. you lie there like my sister, unless you suffer from something else.. 

I m in peace, I have space for me and my music, friends who would want to share .. that moment would be nice.. 

I dont wanna stay stuck in feeling angry and dissapointed that doors werent opening for me, but closing.. some of them.. that I would have liked to enter. 

Lots of doors were opening. Shelter, wealth, comfort, peace, .. 

Who am I? Do I really write my own story, or is the story writing us? 

I just wanna stop thinking and start feeling, enjoying the rain, the wind, the mountains, the sea, the lakes, the people that smile at me.. my healthy body and mind. Myself. Myself. Why do I even wonder who that is.. ? Its so not important. Just be, Just do. Its ok, to be. To do. To speak. To sing. To dance. To move and love your body, you feeling your body. Its yours. 

I just wanna chill. Lie down and feel ..relaxation. Yes. Its summer. Yes.

Dienstag, 20. Juli 2021

 I m super dizzy and tired, from moving back and forth, or from feeling too many feelings for too many people.. Yesterday I just wanted to sleep. I slept untill 12 midday.. could have slept more. Today as well, had no time, too much to do. Its ok, I can rest now a little while I m writing on my way home to Frankfurt, which is my home, sort of, for now, In a few weeks I will be in my home, that is Berlin more again. I need it. I needed it all the way, but couldnt leave to be in my home. My sister and mother needing me, Corona making it impossible to travel.. I was stuck in Frankfurt, stuck in lonelyness, no cuddling, no friends nearby, no holding me, during the worst shocking times.. It was good and important to have my crush .. on someone.. it gave me hold and perspective, some warmth.. and a possible future together. Now that seams shaddered, but I still believe we might meet again, and I might not turn that into something more mystical then it is.. I might be ok, with being real, being in the moment and really trying to get to know them. If they would give me a chance .. 

Now I m excited about starting to live a different life again, meeting people, learning stuff, workshops, building community .. healing. Going to a shamanic school hopefully.. 

I m slowly starting to live my life again. I realise how important it is for me to go back to Berlin, my place, my street, my neighbourhood, my friends.. my memories, and my new possibilities to come and be experienced. This city is so lively, it makes me feel lively, too. 

I also want and need to be in the forest and by the sea.. 

But, I will... here and there.. and more and more.. we ll see.. 

Ich habe Angst manchmal, dass ich es verlerne zu reden, über mich, meine Gefühle, meine Sicht auf die Welt. Ich bin immer unsicher ob sie überhaupt jemand hören will. Ist doch egal. ich will sie verbalisieren. <Und deswegen schreibe ich. <Ich muss ja Leute nicht vollquatschen, die lieber ihre Ruhe haben wollen, oder von mir eh nicht viel erwarten. Ich muss noch so viel lernen, oder will eher gesagt noch so viel lernen. Wie geht das, sich nicht drum kümmern, was andere denken könnten, wenn ich sage was ich sagen muss, und sagen will. 

Was ist wirklich wichtig zu sagen und wann, und wieviel? Und für wen ist es wichtig? 

Ich sein. Puuh, das ist wie ein Gefühl von- erstmal alle von mir ein gutes Stück wegschieben- um Raum zu schaffen, zu spüren und zu erinnern, wer das ist, Ich.. 

Wie und Wer ich sein kann, und will. Es fühlt sich oft grenzenlos an, und doch weiss ich, dass ich begrenzt bin. ? Oder doch nicht. Die Sonne fällt auf die Tastatur, Leute plaudern, laufen an meinem Sitz vorbei, Felder und Wälder, Seen und Städte ziehen am Fenster vorüber.. 

Ich bin so müde, und so glücklich und stolz auf meine Entscheidung wieder mehr auf die Suche zu gehen jetzt. Und zu geniessen .. wer das ist: Ich.

Samstag, 17. Juli 2021

 Umziehen, wieder hin un her, zwischen den Zimmern, Dinge verrücken, neu sortieren, positionieren, etablieren... 

Umziehen, umherziehen zwischen den Städten, in den Städten, Schönes finden. Hoffen, vermissen, weinen. Lachen, lächeln, gute Momente haben, mit denen die ich bald verlasse, die meinen Alltag erträglich und schön gemacht haben. Wieso? Ein Muster? Nein, ich glaube diesmal ist es Berlin, die ich vermisse, wieder mehr um mich haben will. Durch ihre Strassen gehn, ihren Lärm und Staub umgehn.. ihre Orte der Ruhe und der Luft aufsuchen, die vielen Menschen anschaun, mit ihnen leben. Eine von ihnen sein, allein unter vielen. Manchmal auch nicht allein. Lost unter verlorenen.. Gefunden.

Spielerisch und albern unter spielenden und albernen..

Lebend unter Lebenden. Zusammen. 

Es ist spät, und ich kann nicht schlafen. Will morgen nach Berlin. Sehne mich nach Wald und Meer. Aber auch nach meiner Küche. Dort sitzen und mich hoffentlich nicht gefangen, allein, hoffnungslos fühlen, sondern entspannen können, kreieren können, planen können, mein Leben, einen Urlaub.. Menschen treffen, alles vergessen was mich betrübt, und innerlich lächeln...

Montag, 12. Juli 2021

 Ich habe Angst, manchmal, vor der Schönheit des Lebens, davor, dass mein Rücken nie wieder gerade und frei wird, dass ich wieder glücklich, lache, und Unsinn mache, ohne Sorgen.. 

Ich geb es zu, manchmal geht es mir gut. Manchmal ist es schön das Leben. 

Oft aber leider kommen mir die Wände innerlich entgegen und halten mich gefangen wie früher mit Gedanken der Leere und Ausweglosigkeit. 

Das Anklammern an Lebendes, an Lebende wird zur Überlebensstrategie, wenn das Atmen schwer wird. 

Gleichzeitig weiss ich doch, ich brauche nichts und niemanden, nur das Leben selbst in mir, und die Ruhe und mein Haus im Wald.. 

Leben 

Leben 

Leben

Aber Leben .. ist mehr als das..

Sonntag, 4. Juli 2021

 I wish I could paint the sky, with my fingers burning from feeling too much.. sensing the unsensable..

None of this is ours. Nothing .. 

Noone will ever understand anything.

Mittwoch, 30. Juni 2021

 What is happening with me ? With my life ? My feelings ? My behaviour towards others, I cant really say sometimes if its ok anymore, I have no more filter, no more judgement, I am just so tired of myself, of myself infront of a computer, infront of useless.. activities that do not make me happy, that get me nowhere.

I am superlonely. And I dont want to be ! 

I want to live my life with real connections. 

I want to share my life! 

I have to/ want to learn how not to be lonely ! 

Thats what I want. 

And what is happening is that there is an entirely new situation in my life, and me and my family and all the friends of Kris .. we all have to learn to live with this. I for one .. am struggling a lot, of course.. 

And hoping for help, for guidance and comfort from inside, and from outside .. 

And hoping for some warm caring loving hugs here and there * !!! 

And hoping I can deal with the intense feelings I have for someone I barely know, and who is completly unavailable. 

And hoping I can forgive / deal with the fact that my ex-partner is just moving on, replacing me, and has not been able to be there for me in the most horrible time of my life... 

People are weird.. .

Freitag, 18. Juni 2021

 Leben lernen mit dem schlimmsten was mir/ihr? passieren konnte. Leben lernen mit dem was kaum auszuhalten ist. 

Leben lernen mit dem Vermissen. 

Mit dem Verlust. 

Mit dem Mitleiden. 

Mit dem Mitempfinden. 

Mit Ungewissheiten. 

Mit ungekanntem Schmerz.

Mit gebrochenem Herz. 

Leben lernen 

Leben lernen..

Mit neuer Interaktion. 

Mit dem Blick in die Augen, und dem Vertrauen darauf, dass ich ihn richtig verstehe. 

dass ich sehe und fühle wie es ihr geht. 

Mit neuem Zusammensein, mit teilen was teilbar ist, mit dir das Leben erträglicher machen, mit mit dir zusammensein und es geniessen und froh sein darüber.. dass du noch da bist, auch wenn du vielleicht traurig darüber bist. Aber ich glaube du hast die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es wieder besser wird, du wieder mehr können wirst. Wenn du glauben würdest es wird so bleiben wie jetzt, würdest du glaube ich .. nicht mehr leben wollen. 

Leben wollen.

Leben lernen. 

Mit allem was da ist, und das was wir lieben, zelebrieren und viel verstärkter in unsere Leben holen. 

Samstag, 12. Juni 2021

 Ich hab immernoch das Gefühl, dass mich kein_e versteht. Dass niemand versteht was das alles für mich bedeutet, wie es sich anfühlt, welch ein Abgrund es ist, welch ein neues Leben.. dass mich an alte Gefühle erinnert. Trauma? Hatte ich traumatische Erfahrungen in meinem Leben? Ich denke schon, ich musste daran denken, dass meine Oma mir mal erzählt hat, dass ich einmal als Baby im Kinderwagen im Garten stand und schlief, ein Nachbarkind kam und mir das Gesicht zerkratzte. Hm, sicherlich eine gefühlt lebensbedrohliche Situation für ein Baby.. 

Andere Sachen, die ich fühle, an die ich nicht herankomme, weil ich sie von mir abgespalten habe, bzw so tief in mir vergraben und in einem Raum so fest verschlossen, dass ich nicht daran herankomme. 

Nun erinnern meine Gefühle mich daran, wie es mir früher manchmal ging.. abwesend, ängstlich, in andere Welten und negative Vorstellungen abdriftend.

Endlich kommt der Regen. Heute. Es rauscht wundervoll auf die kleinen Ahornbäume im Hinterhof. Die wild vor sich hinwachsen, weil keiner den "Garten" macht. Der riesige Ahornbaum im Hinterhof nebenan hat seine Propeller geschickt und hier konnten sie ungestört keimen und wachsen..  

Ich hoffe nur, ich kann weitermachen, wieder lachen, wieder Menschen lieben und mich lieben lassen. Simpel, nicht extrem. Ruhig, nicht obsessiv. Ich hoffe nur es nimmt mich bald mal jemand lange in den Arm.

Samstag, 16. Januar 2021

 Can I have my life back? I left it here somewhere, I just gotta find it.. 

Can I have my life back please, the one with the people in it.. the one with lovers who care, who are there, the one with smiles, and walks, and talks, with desert, sitting in the garden of someone, drinking applejuice.. the one with my sister in it, smiling or smerking at me, rolling her eyes at my hippie-shit.., the one with dance jams, the one with meeting strangers and making them friends.. the one with complaining about gentrification, hipsters, shallowness of people.. boredom with myself, the one with excitement for another day.. the one with happyness, carefree moments of bliss, the one with first kisses, first time tenderness, the one with walks in my streets, the one with yelling at stupid macho guys or cops, or both.. the one with being in community gardens, eating pizza, playing with kids, the one with feeling displaced.. as mostly, but compared to now, ..just a speck of feeling that.. the one with smelling roses, with making plans, with being myself more.. the one .. with me.. 

Its just a lot more work for me, that I m not very willing to do right now, I just gotta hold onto it, regenerate it, get it back, get it back, .. maybe different, but get it back, its gone, and it scares me, sometimes it makes me dizzy, and I m sad, cause I dont want it anymore, it makes me sad to notice that sometimes I just dont want it anymore, someone in me saying: Whats the point? Its just crazy shit.. look around.. 

Sometimes, but sometimes I can still love it, I hope I can get it back, I hope I can get it back ! Ok? Ok.

Sonntag, 3. Januar 2021

 Was sie wollen was wir sollen, was wir können, wen wir vermissen, wen wir wollen, in unserem Leben, wem wir was geben. Was wir sehen, wem wir vergeben, wohin führt das? wer den weg angibt, wer vergisst, wer sich erinnert, wer verwaist, wer verrennt sich in einer aufsteigenden Wolke aus Lust und Gedanken, aus Ruhe und Verständnis, aus Vergebung, Liebe, Vergessen, Verschwinden, aus Verbindungen die was bringen, was .. hast du gegessen, dich gesehen, dich gefragt, bist draussen gewesen, und schon wieder gedanken und worte an dich, ist das gesund? und wer bin ich wenn ich bei dir bin, in gedanken, und ohne, was hält mich hier und wohin sollte ich sonst gehen, wenn ich es wollte, aber ich will es nicht. Ich will bleiben, bei dir. Für immer, immer immer. Bleiben, bei dir. Und bei ihr. Bei meiner Schwester, bleiben, für sie bleiben, für sie da sein. Sie halten in meinem Herzen, sie beschützen so wie wir es uns ohne Worte versprochen haben.. Schwestern-Ehrenwort. Gestern habe ich die Mülltonnen getreten und mit meinen Fäusten auf sie getrommelt und geschrien und geflucht.. die Nachbarschaft erschreckt. Hoffentlich nicht zu sehr getriggert. Mich entschuldigt für meinen Zusammenbruch .. als ich erfuhr dass sie Corona hat.. war doch klar, nein war es nicht, ich hatte gehofft und geträumt und gebetet, vielleicht nicht genug, ich bin schuld, ich habe nicht genug getan, und versagt im beschützen, das mein job ist.. mein Schwestern Ehrenwort. Ich nehme mich zu wichtig, ich weiss, so wichtig bin ich nicht, oder doch, die Karten sagen ich bin eine grosse Heiler_in, ein_e Schaman_in..  schon oft gewesen, und nun wieder, und vielleicht bin ich zu faul, zu dumm, zu unwissend, auf jeden fall bin ich nicht diszipliniert und gewiss genug wer ich bin.. selbstbewusst, aber ich bin auf einem guten weg dorthin, bete schon viel mache heilungs- sessions, rituale, die beschützen, der schutz muss immer erneuert werden, es ist viel arbeit... ja ich bin faul.. vielleicht.. das hört sich alles sehr negativ an.. nein, ich will mich nicht ins negativ licht stellen, ich bin toll und schön so wie ich bin, ich bin genug, ich bin viel und tue gutes für meine schwester. Ich würde so gerne mehr machen. Viel mehr, an ihrem Bett schlafen wie ein Kraft tier. Immer da sein. Bis sie wieder gesund ist. Bis sie wieder gesund ist. Meine Schwester.