Auch wenn es niemand hören will, und hier liest ja ohnehin niemand ausser mir.
Es ist nunmal so wie es ist, und ich bin wie ich bin. Wer nicht damit kann, kann ja gehen. Gehen.
Weggehen.
Viele sind gegangen. Und ich fühle mich manchmal schuldig und schlecht und unfähig..
Aber manchmal denke ich auch, wir leben miteinander nur in der Erwartung dass der_die andere Person uns etwas bringt, uns etwas bietet, es sich toll anfühlt zusammen zu sein, wir wollen etwas, deshalb geben wir etwas. Wir geben nicht weil wir jemand eine Freude machen wollen. Wir geben nicht weil wir etwas geben wollen, wir geben nur um etwas zurück zu bekommen.
Meine Müdigkeit ist unglaublich gross, und doch bin ich ganz wach. Mein Bauch tut weh, und doch bin ich gesund. Mein Herz ist gebrochen, zersplittert in tausend Stücke. Schon fast Sand, schon fast Pulver.. und doch bin ich.
Selbstlos will ich nicht sein. Selbst-los, sollte niemand sein. Für sich selbst sorgen. und dann für andere, die wir lieben, die uns brauchen, es sollte selbstverständlich sein, dass wir uns umeinander kümmern. Geben und Nehmen, Teilen. Ausgleichen was in ein Ungleichgewicht geraten ist. Eine ist traurig, eine ist froh. Eine ist satt, eine ist hungrig. Ausgleichen.
Ich möchte schlafen bis ich erfrischt aufwache. Es soll regnen, es soll der Wind in den Bäumen rauschen, es soll Sommer sein und in der Nähe ist das Meer. Liebe Menschen sind in der Nähe und erreichbar, leben mit mir, teilen mit mir, streiten und lachen mit mir. Planen und setzen um. Sind da.
Sonnenblumen.