Freitag, 21. Januar 2022

 If youre riding a dead horse, get off. 

Yeah.. I m without words, for my life. Finally I have a lot of days silence, even no work.. thanx to Covid cases.. 

Not very good for my sanity. It is also not good for my sanity to be here. 

Berlin feels like an empty place. Full of people who dont care, who just consum and party and dont give a shit about each other, not really. So I am very wrong here. Very lonely, and I guess I cant get over not being there for my speechless, motionless sister. I cant. I feel incredible guilt. For not being there, for being a loser in general.. for being the healthy one. At least physically.. 

Help. I need help.

Montag, 10. Januar 2022

 ich hab Angst dass es Leute um mich her merken, dass ich krank bin, dass ich nichts schaffe, dass ich scheisse kaputt bin .. Angst, dass ich meinen Job verliere, eingeliefert werde irgendwo, irgendeine blöde Institution wo sie mich mit Medikamenten vollstopfen, die nicht helfen.. wahrscheinlich. Wie weiter machen? Sowas will ich nicht. Schlafen muss ich. Ausruhen, einen Ort finden, zum sein, zum leben. 

Nun bist du halt hier. Haltlos, aber ja, halt hier. Yes. Thats where you are. Was solls. Ich hör jetzt solange laute Musik bis die oben nicht mehr ficken und sie eingeschlafen sind, und ich nicht mehr ihre scheiss geräusche hören muss !!! 

Ja. Scheiss kacke. Ich will einfach nur fluchen ! Alle und alles Kacke finden ! Das ist es was ich grade will ! Und dann will ich mich besser fühlen, am anderen Ende wieder raus kommen und am Strand lang laufen.


I want to be an elephant. 

I want to be the elephant in the room. I want to write books, and become rich and famous, so I can live in a fancy house at the sea. And have my peace and quiet. 

Well, at least I am not out there in the cold right now with no home. Like so many others. So many  people who do not deserve it. Who deserves it? Someone like Putin, Erdogan, Trump.. tons of people deserve a life in the streets in the cold, no food, nothing.. everything they create for tons of people should all come back to them ! They should experience it ! I hate this world.. no, I hate humans, destroying this world. 

Me ..


Nach langer Zeit der Entspannung bin ich nun wieder traurig, ängstlich und fassungslos.. schade. Der Tot holt mich immer wieder ein.. 

Alles wund, verwundet, liegt sie da, lieg ich da.. ich kann sprechen, sie nicht. Ich kann mich bewegen, sie nicht. ich spüre ihren Schmerz, ihren Überdruss, ihr weg sein wollen, ihr sterben wollen. Und keine kann es hören, denn sie spricht nicht. 

Sie kann es nicht. Ich kann sprechen und schreiben, und doch fühle ich mich sprachlos.. angesichts dessen. 

Erdrutsche gibt es nicht mehr, aber Schwindel und Angst. Gefühle der Enge, und des Gefangen sein.. im eigenen engen Leben. Ausweglosigkeit.. Angst Angst Angst.  

Ich stelle mir mein Leben vor, dass es so weiter geht. Und nur ich runzeliger und gekrümmter werde, schwächer, .. immer weiter unglücklich und verwirrt. Allein. Sinnlos. Verkümmert um zu überleben. 

Es macht mir Angst. Ja. Und ich will fliehen davor. Aber wohin. Ich habe keinen Fluchtpunkt mehr. Der ist verschwunden. Es gibt kein Entrinnen. Nur für kurze Momente kann ich wegtauchen, in die Musik eintauchen, in gute Erinnerungen. In die Stille wenn sie mir mal geschenkt wird. 

Es gibt kein Zuhause mehr. Zuhause ist da wo ein Bett ist, wo es sauber ist und gut riecht, wo ich kochen kann, es gutes essen gibt. Wo ich bin. Da ist zuhause. Ich bin verloren in dem verloren sein. Zwischen den Welten, hab jegliches stabiles Zuhause verloren. Bin auf der Suche nach einem schönen neuen Zuhause. Aber kann auch jetzt nicht suchen. Laufe im Kreis um mich selbst herum. Um mich abzulenken von dem Verzweifelt sein. Will nicht mehr traurig sein. Will nicht mehr weinen. Mich nicht mehr verletzbar zeigen. Will nichts mehr fühlen. manchmal klappt das. Manchmal bricht es unkontrolliert aus mir heraus, das Fühlen, meist in Form von Wut, Ungeduld, Ärger.. Traurige Tränen die mich schütteln, die etwas aus mir heraus schütteln. 

draussen ist der dunkle graue Berliner Winter. Kein Mensch will hier sein.. Nur verkriechen kann ich mich vor dem grau, vor der Dunkelheit. Was mach ich hier bloss? Immer wieder. Berlin ist nichts für mich. Berlin ist nichts mehr für mich. War. Zuhause. Ist es nicht mehr. Nun ist es Qual. Langeweile, Frust, Verzweiflung, Mitleid, .. ein Haufen Sch...

Über mir in der Wohnung ein Haufen Sch.. ein Haufen junger Menschen, die nur sich selbst geil finden, und alles um sie her nicht wichtig. Nicht schlafen kann ich wegen ihnen.. Arschgeigen. 

Draussen viele obdachlose Menschen, verzweifelt.. müde, allein, kalt und grau.. 

neben den ganzen reichen Gewinnern des Kapitalismus, in ihren schicken Mäntelchen, mit ihren teuren Smartphones, und ihren wichtigen Gesprächen.. und ihren wichtigen Leben.. und ihrem dummen Gehirn...

Und ich.. ? Will nicht mehr. Sein. Keine von euch. Keine von mir. Nur Wald um mich. Und Stille. 

Wie komm ich dahin? Komm ich dahin? Muss ich meinen Nachbarn töten? Muss ich mich töten? Muss ich überhaupt leben? 

Und wer giesst dann meine Pflanzen? Und wer füttert meinen Ofen im Winter? Und wer, und wer, und wer? Wer bringt meinen Nachbarn zum schweigen, wenn nicht ich .. 

Und wer hält die Welt am sich drehen? Und wer schaut dumme Filme mit dummen Menschen, und wer hält die Schnauze? Und wer lässt mich endlich in Ruhe. Und wen vergesse ich endlich? Und wann kann ich wieder atmen? und ich sein? Und wer lässt endlich los? und ab wann höre ich die Scheiss-geräusche von meinem Scheiss-Nachbarn nicht mehr? 

Und wer stopt mein Drama, mein Selbstmitleid.. mein .. sumpfen? 

Und wieso bin ich hier? Und wieso geh ich nicht? Und wohin geh ich? Und wann? Und was will ich? 

Weiss ich doch. Weiss ich doch schon längst. Und ich bring ihn um, wenn er mich heute Nacht auch wach hält !