Als würden sich grosse Steinplatten in mir verschieben. Jedesmal wenn ich mich entschliesse zu gehen. Mich verabschiede von einem Alltag in meiner Stadt. Der Stadt die mich wahnsinnig müde macht, an manchen Orten. An manchen wahnsinnig lebendig. An manchen nur wahnsinnig.. ;)
Mein Berlin. Es wird immer meins bleiben, ich teile es gern, mit 3 Millionen anderen, die es hassen und lieben, die hier in Ruhe leben, im Überfluss, am Fluss unter einer Brücke im eiskalten Winter.
Mit Leuten die wieder gehn, und wiederkommen. So wie ich, ich werde immer wiederkommen, sie ist mein Zuhause. Hier hab ich mich zum ersten mal in meinem Leben irgendwo Zuhause gefühlt, und trotz dem Nerv, dem Kommerz, den Hipsters, der Gewalt .. ist und bleibt es der einzige Ort den ich kenne, den ich Zuhause nenne. Auch weil ich mir hier ein kleines Eckchen einrichten konnte. Mein eigenes. Wo mich niemand raushaben kann, wo ich die Tür zu mache um meine Ruhe zu haben oder die Tür auf mache um Leute zu empfangen.
Es ist unglaublich einsam das Leben.
Aber nicht erst seit Corona ist die Einsamkeit ein entscheidender Faktor in meinem Sein.
Gehirnstrukturen, die sich zuhause fühlen an einsamen Orten mit Ruhe.
Oder eben in Berlin. :)
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